Unter dem Titel „Die Rente – eine gemeinsame Aufgabe“ haben die Senioren Union und die Junge Union Wittenberg zu einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung eingeladen. Rund 30 interessierte Gäste folgten der Einladung in die martas Kaffeerösterei, um sich über eines der drängendsten gesellschaftspolitischen Themen auszutauschen.
Auf dem Podium diskutierten der Vorsitzende der Senioren Union Wittenberg und ehemalige Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold sowie die Kreisvorsitzende der Jungen Union Wittenberg Mette Golembek. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nico Elsner, Landesvorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt und CDU-Landtagskandidat.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Rentensystem auch für kommende Generationen langfristig tragfähig gestaltet werden kann. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die steigende Belastung der sozialen Sicherungssysteme gemeinsame Lösungen erfordern.
Ulrich Petzold warb für eine sachliche Debatte und den Blick auf erfolgreiche Modelle anderer Länder. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des Dialogs zwischen den Generationen: „Es ist wichtig, den Perspektivwechsel unter den Generationen zu versuchen – nicht, um diese gegeneinander auszuspielen, sondern um für gegenseitiges Verständnis zu werben.“
Mette Golembek machte deutlich, dass insbesondere viele junge Menschen die Zukunft des Rentensystems mit Sorge betrachten. Gleichzeitig sei es wichtig, die Diskussion nicht gegeneinander zu führen, sondern gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Auch aus dem Publikum kamen zahlreiche Fragen und Anregungen. Diskutiert wurden unter anderem eine längere Lebensarbeitszeit, altersgerechte Arbeitsplätze, die Finanzierung der gesetzlichen Rente sowie ergänzende kapitalgedeckte Elemente. Die Wortbeiträge zeigten, wie unterschiedlich die Perspektiven sind – aber auch, wie groß der Wunsch nach einem offenen und respektvollen Austausch ist.
Zum Abschluss zog Moderator Nico Elsner ein positives Fazit: Die Diskussion habe gezeigt, dass die Zukunft der Rente nur gemeinsam gestaltet werden könne. Gerade der Austausch zwischen Jung und Alt sei dafür unverzichtbar. Das große Interesse und die sachliche Debatte hätten eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig solche Formate für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.