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CDU sammelt Sachspenden für Flüchtlingskinder

Nachdem der Landrat nach Wochen nicht in der Lage war, eine zentrale Koordinierungsstelle für die Flüchtlingshilfe in der Kreisverwaltung einzurichten, geht die CDU nun zur direkten Hilfe über.

Der geschäftsführende Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Wittenberg hat sich entschlossen, in der Kreisgeschäftsstelle in Wittenberg, Jüdenstraße 29, Sachspenden für Flüchtlingskinder zu sammeln.

Die Geschäftsstelle ist in der Regel täglich zwischen 9:00 und 16:00 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten ist nach Absprache eine Annahme ebenfalls möglich. Zu erreichen ist das Büro über 03491 402416.

Mit Rücksicht auf die dringend gebrauchten Dinge und die vorhandenen räumlichen und logistischen Kapazitäten der Kreisgeschäftsstelle werden folgende Sachspenden gern angenommen:

  • Kinderkleidung (durch das Wachstum ist hier ein häufiger Wechsel notwendig)
  • Kinderspielzeug
  • Hygieneartikel des täglichen Bedarfes (Kinder und Erwachsene)

Die Annahme der Sachspenden wird so lange erfolgen bis die Kreisverwaltung die entsprechenden Strukturen dafür geschaffen hat.

Hintergrund:

Bereits vor Wochen hat die CDU eine deutlich bessere Informationspolitik gefordert. In der vergangenen  Woche kam die Einrichtung eines festen Ansprechpartners in der Kreisverwaltung für Anfragen zu Spenden, Hilfeleistung und Fragen hinzu. In beiden Bereich ist bislang nicht geschehen.

Hierzu erklärt der Christian Tylsch, Fraktionsvorsitzender im Kreistag: „Die Hilfsbereitschaft ist groß. Wir werden immer wieder gefragt wo Sachspenden abgegeben werden können. Diese Bereitschaft Menschen in Not zu helfen, werden wir als CDU nicht ignorieren und wir fordern den Landrat nochmals auf, endlich die notwendigen Schritt zu unternehmen um das breite gesellschaftliche Engagement zu nutzen.“

Dr. Bettina Lange, Kreisvorsitzende der CDU, sagte: „Die Kinder sind am schlimmsten betroffen. Sie kommen nach den Strapazen der Flucht in ein unbekanntes Land, womöglich in eine Turnhalle. Sie haben nur das bei sich, was sie auf der Flucht tragen konnten. Dieses Leid können und wollen wir lindern, denn gerade die Kinder können für dieses Schicksal am Wenigsten.“