Unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ sind in diesen Tagen die Sternsinger bei ihrer 56. Aktion Dreikönigssingen unterwegs. In diesem Jahr nehmen die Sternsinger besonders alle Kinder in den Blick, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden. Der CDU-Kreisvorstand hat in einer seiner letzten Veranstaltungen unter den Mitgliedern Geld gesammelt, welches den Sternsingern für die Projektarbeit übergeben werden soll.
Nachdem die Sternsinger einige Lieder gesungen und die Bibelstelle „Die Huldigung der Sterndeuter“ (Matthäus 2, 1-12) vorgelesen haben, wird der Haussegen erteilt und über die Tür die Segensformel: 20*C+M+B+12. C+M +B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist Mensch geworden, um uns Menschen ganz nahe zu sein – auch im Neuen Jahr.
Hintergrund
Zum 56. Mal werden rund um den 6. Januar 2012 bundesweit die Sternsinger unterwegs sein, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden. Nach dem Weihnachtsfest startet ihre Aktion.
„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ heißt das Leitwort der 56. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Malawi. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

